Neues Coronavirus – aktuelle Informationen

Die aktuelle Corona-Situation wirkt sich stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich unter Federführung des Steuergremiums «Berufsbildung 2030» auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen mit Hauptfokus der beruflichen Grundbildung geeinigt. Das Steuergremium informiert hier die Akteure der Berufsbildung fortlaufend über gemeinsame nationale Massnahmen und Beschlüsse.

Informationen, die die höhere Berufsbildung HBB betreffen


Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung – Lösungsvorschlag in Konsultation

31.03.2020: Unter Federführung des Steuergremiums Berufsbildung 2030 (SBFI, Schweiz. Berufsbildungsämterkonferenz, Schweiz. Arbeitgeberverband, Schweiz. Gewerbeverband, Schweiz. Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse) hat eine verbundpartnerschaftliche Arbeitsgruppe einen Lösungsvorschlag für Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung erarbeitet. Die Konsultation erfolgt bis am 3. April 2020, 12.00 Uhr, bei den Teilnehmenden des Spitzentreffens Berufsbildung (WBF, EDK und Spitzen der Sozialpartner).

Covid-19/4 – Information vom 31. März 2020

Entwurf Qualifikationsverfahren

Richtlinien Qualifikationsverfahren

Bewertungsraster für Variante 3 


Lösungsfindung für überbetriebliche Kurszentren

26.03.2020: Die Verbundpartner suchen momentan mit Hochdruck nach umsetzbaren Lösungen für den Vollzug der Berufslehren, mit dem Ziel, allen Lernenden im letzten Jahr ihrer Lehre einen Abschluss zu ermöglichen. Die laufenden Diskussionen und Lösungsfindungen betreffen auch die überbetrieblichen Kurse und ihre Finanzierung.

Information der SBBK für überbetriebliche Kurszentren - Information vom 26. März 2020


Neu: alle Informationen auf Internet-Seite

25.03.2020: Das Steuergremium Berufsbildung 2030 informiert die Akteure der Berufsbildung fortlaufend über gemeinsame nationale Massnahmen und Beschlüsse. Alle Informationen finden Sie hier.

Covid-19/3 – Information vom 25. März 2020


Kurzarbeitszeitentschädigung auch auf Lernende

20.03.2020: Die Corona-Krise darf nicht zu einer Schwächung der Berufsbildung führen. Alle Betriebe werden weiterhin auf Fachkräfte angewiesen sein. D.h., es ist im eigenen Interesse der Lehrbetriebe, den beruflichen Nachwuchs zu rekrutieren und auszubilden. Der Bundesrat hat am 20. März 2020, in Zusammenhang mit den Auswirkungen des Corona-Virus entschieden, dass die erstreckt. Zudem appellierte der Bundesrat an der Medienkonferenz, auf Lehrvertragsauflösungen möglichst zu verzichten.

Medienmitteilung des Bundesrates: Coronavirus: Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen


Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung

19.03.2020. Das neue Coronavirus wirkt sich auch auf die Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung («Lehrabschlussprüfungen») aus. Die Berufslernenden sollen trotz Corona-Virus wie in den Vorjahren ihren Lehrabschluss mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis bzw. einem eidg. Berufsattest realisieren können. Dies gilt auch für die Berufsmaturität. Die Arbeiten für ein national abgestimmtes und auf die gegebenen Umstände angepasstes Verfahren laufen auf Hochtouren. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich am 19. März 2020 auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Gesundheit und Schutz stehen auch in der Berufsbildung an oberster Stelle.

Berufsbildungsakteure – Informationen vom 19. März 2020


Aufruf der Verbundpartner an die Berufsbildungsakteure

17.03.2020. Die aktuelle Situation wirkt sich auch stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) haben sich am Dienstag, 17. März 2020, auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen geeinigt.

Die wichtigsten, allgemeinen Punkte der verbundpartnerschaftlichen Abmachung sind:

  • Alle Verbundpartner setzen sich dafür ein, negative Auswirkungen auf die Berufsbildung zu vermeiden.
  • Es gelten weiterhin die jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten. Die Zusammenarbeit der Verbundpartner wird jedoch intensiviert.
  • Die Umsetzung von Massnahmen erfolgt national abgestimmt. Auf Alleingänge von einzelnen Kantonen oder Organisationen der Arbeitswelt ist zu verzichten.
  • Der Unterricht ist in allen Bereichen der Berufsbildung im Rahmen der Möglichkeiten aufrechtzuerhalten. Priorität haben Abschlussklassen.
  • Ziel ist, allen Lernenden im letzten Lehrjahr diesen Sommer trotz schwieriger Rahmenbedingungen den Abschluss zu ermöglichen.

Aufruf der Verbundpartner an die Berufsbildungsakteure – Informationen vom 17. März 2020