Allgemeinbildung 2030

Mit dem Projekt «Allgemeinbildung 2030» soll die Allgemeinbildung der beruflichen Grundbildung auf die künftigen Anforderungen ausgerichtet werden. Vor dem Hintergrund der Megatrends wie der Digitalisierung oder der Internationalisierung von Arbeitsbeziehungen wird der allgemeinbildende Unterricht auf die Erfordernisse von morgen überprüft und weiterentwickelt.

Die aktuelle Verordnung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung und der Rahmenlehrplan für den allgemeinbildenden Unterricht wurden im Jahre 2006 erlassen. Um die Lernenden weiterhin nachhaltig in die Gesellschaft und Arbeitswelt zu integrieren, ist die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung unter Einbezug der Megatrends – wie beispielsweise der Digitalisierung oder der Internationalisierung und Flexibilisierung der Arbeitsbeziehungen – auf die Zukunft auszurichten.

Projektziel

Ziel des Projekts «Allgemeinbildung 2030» ist es, die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung fit für die Zukunft zu machen. Dabei wird der allgemeinbildende Unterricht hinsichtlich der künftigen Erfordernisse überprüft und weiterentwickelt.

Träger
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI

Schweizerische Berufsbildungsämterkonferenz SBBK

Kontakt
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
Monika Zaugg-Jsler
+41 58 462 11 08
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Schweizerische Berufsbildungsämterkonferenz SBBK
Daniel Preckel
+41 41 228 52 79
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auf der Grundlage der Ziele der Allgemeinbildung gemäss Berufsbildungsgesetz und der Verordnung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung werden unter anderem die Bildungsinhalte, das Ausbildungskonzept, der Umfang der Allgemeinbildung und das Qualifikationsverfahren überprüft und bei Bedarf angepasst. Dabei ist die Einbettung der Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II und insbesondere die Anbindung an die Lehrpläne der Volksschule zu beachten. Falls sich herausstellt, dass es bei den Bildungsgrundlagen Revisionsbedarf gibt, muss die Balance zwischen Flexibilität und Verbindlichkeit im Vollzug der Allgemeinbildung gebührend berücksichtigt werden.

Projektschritte

Phase I - Initialisierung und Konzeptualisierung

  • Impulse: Berufsbildung 2030, Empfehlungen zur Umsetzung des Rahmenlehrplans allgemeinbildender Unterricht und Aktionsplan Digitalisierung im BFI-Bereich in den Jahren 2019-2020
  • Erstellung Konzept und Projektplan

Phase II - Analyse und Empfehlungen

  • Durchführung der Studien «Bildungsinhalte» und «Ausbildungskonzept»
  • Konsolidierung und Konkretisierung (inkl. Umfang, Qualifikationsverfahren, etc.)
  • Erarbeitung Revisionsempfehlungen

Phase III - Systemadaption

  • Erarbeitung Bildungsgrundlagen
  • Anhörung, Ämterkonsultation
  • Inkraftsetzung

Phase IV - Einführung und Abschluss

  • Umsetzung in den Kantonen

Projektstand

Das Projekt ist gestartet und befindet sich in der Vorbereitung (Phase I) der Analysephase, wobei die relevanten Akteure frühzeitig eingebunden wurden. Im April 2019 fand das Kick-Off mit der verbundpartnerschaftlich zusammengesetzten Begleitgruppe statt. Es wurden Inputs als Grundlage zu den geplanten Studien gesammelt, welche derzeit für die Analysephase (Phase II) aufbereitet und konkretisiert werden.

Weiterführende Informationen

Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung
Verordnung des SBFI über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung vom 27. April 2006
Rahmenlehrplan für den allgemein bildenden Unterricht in der beruflichen Grundbildung
Begleitgruppe Allgemeinbildung 2030