Blended Learning: Grundlagen und Rahmenbedingungen

Mit der Digitalisierung eröffnen sich in der Berufsbildung neue Möglichkeiten zur Unterstützung, Vernetzung und Steuerung von Lernprozessen. Die Einführung digitaler und lernortsübergreifender Lernmedien generiert Fragen, beispielsweise betreffend Governance, Datenschutz oder Transparenz. Verbundpartnerschaftlich abgestützte Grundlagen und Rahmenbedingungen zur Klärung dieser Fragen sind das Ziel dieses Projekts.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung eröffnen sich in der Berufsbildung neue Möglichkeiten, um Lernprozesse zu unterstützen, zu vernetzen oder zu steuern. Diverse Organisationen der Arbeitswelt (OdA) haben den Trend und die weitreichenden Möglichkeiten der digitalen Medien erkannt. Die grosse Innovation des Einsatzes digitaler Medien liegt in der Förderung des ganzheitlichen Lernens sowie in der Vernetzung der Lernziele über alle Lernorte hinweg.

Träger Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK
Schweizerischer Arbeitgeberverband SAV
Schweizerischer Gewerbeverband sgv

Kontakt SBBK
Nathalie Bardill
+41 31 309 51 58
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Mit der Einführung der digitalen Lernmedien stellen sich an allen Lernorten Fragen in Bezug auf Verantwortlichkeiten, Finanzen, Datenschutz, Transparenz, Lernstunden, Rollen, etc., welche zu Beginn jedes Entwicklungsprozesses in der Verbundpartnerschaft zu klären sind. Aktuell fehlen allgemeingültige Grundlagen und Rahmenbedingungen zu diesen Kernthemen.

Die SBBK-Plenarversammlung hat am 27. Mai 2020 den Bericht der Kommission Berufliche Grundbildung zu Blended Learning verabschiedet. Dieser Bericht definiert die Begriffe „Blended Learning“ und „Lernplattform“ und stellt bezüglich bestimmter Handlungsfelder Lösungsansätze vor, die es verbundpartnerschaftlich zu diskutieren und zu vereinbaren gilt.

Die identifizierten Handlungsfelder betreffen unter anderem die Klärung von Prozessen und Rahmenbedingungen um Blended-Learning-Sequenzen im Rahmen der beruflichen Grundbildung einzuführen, eine berufsübergreifende Lösung für die Finanzierung von Blended-Learning-üK-Tagen sowie die Entwicklung einer Grundsatzhaltung betreffend Standards für zum Einsatz kommende Lernplattformen. Bei der Bearbeitung dieser Fragen sollen zudem die Aspekte betreffend Notengebung und deren Einbezug in die Qualifikationsverfahren, die Qualitätssicherung sowie die Weiterbildung der Berufsbildungsverantwortlichen berücksichtigt werden.

Projektziel

Das Projekt hat zum Ziel, innovative Lernformen (hier: Blended Learning) durch gemeinsam vereinbarte Rahmenbedingungen auf eine solide Basis zu stellen. Diese Rahmenbedingungen gewährleisten zum einen die Qualität und Einheitlichkeit der Umsetzung von Blended Learning Sequenzen und stellen die Effizienz und Rechtssicherheit bei der Einführung von Blended Learning Sequenzen im Rahmen des Reformprozesses sicher.

Projektstand

Das Projekt wurde am 3. Februar 2021 von der TBBK lanciert. Die Arbeitsgruppe nimmt im Frühjahr 2021 ihre Arbeit auf.  Projektbericht mit Lösungsansätzen und Varianten von «Blended Learning» zu Handen der KBGB und der SBBK

Weiterführende Informationen

Projektbericht mit Lösungsansätzen und Varianten von «Blended Learning» zu Handen der KBGB und der SBBK:
https://edudoc.ch/record/217546/files/projektbericht_blended_learning.pdf

Eine verbundpartnerschaftliche Initiative zur Weiterentwicklung der Berufsbildung